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[[Datei:Unterkunft THW-OV FFB.jpg|thumb|Ortsverband Fürstenfeldbruck]] | [[Datei:Unterkunft THW-OV FFB.jpg|thumb|Ortsverband Fürstenfeldbruck]] | ||
Der THW-OV Fürstenfeldbruck wurde im Oktober 1952 durch Lorenz Kiener gegründet. Die erste Unterkunft war im alten Schlachthof auf der Lände in Fürstenfeldbruck zu finden, in einem Raum mit 16 qm. | Der THW-OV Fürstenfeldbruck wurde im Oktober 1952 durch Lorenz Kiener gegründet. Die erste Unterkunft war im alten Schlachthof auf der Lände in Fürstenfeldbruck zu finden, in einem Raum mit 16 qm. | ||
==Struktur== | ==Struktur== | ||
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* [[Jugendgruppe]] | * [[Jugendgruppe]] | ||
* [[Förderverein | Helferverein]] | * [[Förderverein | Helferverein]] | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
An einem Dienstagabend im Oktober 1952 eröffnete der Ortsverbandsleiter, Zimmerermeister Lorenz Kiener, die erste Versammlung des Ortsverbandes im Bichlerbräu in Fürstenfeldbruck. Er begrüßte neben dem Landesvorsitzenden Schäffer und dem Referenten Gilardon vom Landesverband auch Kreisbaumeister Gradl und den Kreisvorsitzenden des DGB Walter Schwarz. Die erste Unterkunft des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck war im alten Schlachthof auf der Lände in Fürstenfeldbruck zu finden, in einem Raum mit 16 qm. Die ersten Ausstattungen und Gerätschaften waren Bekleidung, Schaufeln, Seile und vor allem ein Notstromaggregat. 1955 bekam man dann etwas ganz tolles, ein 13-Mann Ruderboot. Im Jahre 1956 übernahm die Geschicke des Ortsverbandes der Oberstleutnant a.D. Heinz Heinsius. | An einem Dienstagabend im Oktober 1952 eröffnete der Ortsverbandsleiter, Zimmerermeister Lorenz Kiener, die erste Versammlung des Ortsverbandes im Bichlerbräu in Fürstenfeldbruck. Er begrüßte neben dem Landesvorsitzenden Schäffer und dem Referenten Gilardon vom Landesverband auch Kreisbaumeister Gradl und den Kreisvorsitzenden des DGB Walter Schwarz. Die erste Unterkunft des Ortsverbandes Fürstenfeldbruck war im alten Schlachthof auf der Lände in Fürstenfeldbruck zu finden, in einem Raum mit 16 qm. Die ersten Ausstattungen und Gerätschaften waren Bekleidung, Schaufeln, Seile und vor allem ein Notstromaggregat. 1955 bekam man dann etwas ganz tolles, ein 13-Mann Ruderboot. Im Jahre 1956 übernahm die Geschicke des Ortsverbandes der Oberstleutnant a.D. Heinz Heinsius. | ||
1960 gab es endlich mehr Platz, denn im Kloster Fürstenfeld wurden Räume durch die Stadt Fürstenfeldbruck für den Ortsverband zur Verfügung gestellt. Am 30. September 1963 hatte der THW-OV Fürstenfeldbruck seinen ersten Auslandseinsatz. In Skopje (ehem. Jugoslawien) mussten Notunterkünfte nach einem Erdbeben erstellt werden. Dazu stellte der Ortsverband sechs Helfer ab, die bis zum 17. Oktober 1963 über 2.520 Einsatzstunden leisteten.<br /> | 1960 gab es endlich mehr Platz, denn im Kloster Fürstenfeld wurden Räume durch die Stadt Fürstenfeldbruck für den Ortsverband zur Verfügung gestellt. Am 30. September 1963 hatte der THW-OV Fürstenfeldbruck seinen ersten Auslandseinsatz. In Skopje (ehem. Jugoslawien) mussten Notunterkünfte nach einem Erdbeben erstellt werden. Dazu stellte der Ortsverband sechs Helfer ab, die bis zum 17. Oktober 1963 über 2.520 Einsatzstunden leisteten.<br /> | ||
1966 zog man in die angemieteten Räume im Gerblkeller in Fürstenfeldbruck ein. Diese dienten als neue Unterkunft. 1968 geschah was lang Ersehntes: es wurden plötzlich Fahrzeuge ausgeliefert. Bei dem ersten Fahrzeug handelte es sich um einen Mannschaftslastwagen der Marke Hanomag. Kurz darauf kamen gleich nochmals vier Fahrzeuge, darunter waren zwei Mannschaftskraftwagen und ein Magirus Gerätekraftwagen. Im selben Jahr erhielt der Ortsverband seinen ersten Bergungszug und Dieter Roßkothen wurde zum neuen Ortsbeauftragten bestellt. Nach einem erneuten Erdbeben in Banja Luka im ehemaligen Jugoslawien leisteten vom 28. November bis 14. Dezember 1969 zwei Helfer des Ortsverbandes über 790 Einsatzstunden ab, um bei der Erstellung eines Kinderkrankenhauses zu helfen. | 1966 zog man in die angemieteten Räume im Gerblkeller in Fürstenfeldbruck ein. Diese dienten als neue Unterkunft. 1968 geschah was lang Ersehntes: es wurden plötzlich Fahrzeuge ausgeliefert. Bei dem ersten Fahrzeug handelte es sich um einen Mannschaftslastwagen der Marke Hanomag. Kurz darauf kamen gleich nochmals vier Fahrzeuge, darunter waren zwei Mannschaftskraftwagen und ein Magirus Gerätekraftwagen. Im selben Jahr erhielt der Ortsverband seinen ersten Bergungszug und Dieter Roßkothen wurde zum neuen Ortsbeauftragten bestellt. Nach einem erneuten Erdbeben in Banja Luka im ehemaligen Jugoslawien leisteten vom 28. November bis 14. Dezember 1969 zwei Helfer des Ortsverbandes über 790 Einsatzstunden ab, um bei der Erstellung eines Kinderkrankenhauses zu helfen. | ||
Am 16. Juni 1972 begann der Umzug in die neu gebaute Unterkunft in der Hasenheide, 1972 war aber auch das Jahr der olympischen Spiele in München. Dazu wurde bereits damals der Autobahndienst auf der BAB 8 zwischen Adelshausen und München eingeführt. 1976 wurde der Regie-Verpflegungstrupp des Landratsamtes dem THW-OV Fürstenfeldbruck unterstellt, zwei Jahre später, am 1. Juli 1978 kam auch der in Regie geführte Fernmeldezug dazu. Ebenfalls wurde der leichte Bergungstrupp in diesem Jahr vom aufgestellt. | |||
Am 16. Juni 1972 begann der Umzug in die | |||
Als im April 1980 ein starkes Schneegestöber die Überland- und auch die normalen Strommasten zum einknicken brachte, war der Ortsverband fünf Tage lang unterwegs um Leitungsmasten aufzustellen und den Landkreis mit Notstromaggregaten, die aus dem gesamten Landesverband zusammen gezogen wurden, zu versorgen.noch im selben Jahr wurde der lnstandsetzungszug aufgestellt. | Als im April 1980 ein starkes Schneegestöber die Überland- und auch die normalen Strommasten zum einknicken brachte, war der Ortsverband fünf Tage lang unterwegs um Leitungsmasten aufzustellen und den Landkreis mit Notstromaggregaten, die aus dem gesamten Landesverband zusammen gezogen wurden, zu versorgen.noch im selben Jahr wurde der lnstandsetzungszug aufgestellt. | ||
Ein schwerer Hagelschauer tat am 12. April 1984 in den Landkreisen Starnberg, München und Ebersberg, sowie in der Landeshauptstadt München sein Unwesen. Die Ziegeldächer wurden beschädigt und mussten notdürftig abgedichtet werden.<br /> | Ein schwerer Hagelschauer tat am 12. April 1984 in den Landkreisen Starnberg, München und Ebersberg, sowie in der Landeshauptstadt München sein Unwesen. Die Ziegeldächer wurden beschädigt und mussten notdürftig abgedichtet werden.<br /> | ||
Am 27. März 1986 wurde der Helferverein des THW OV Fürstenfeldbruck gegründet. Anlass hierfür war eine Geldspende des Landratsamtes Fürstenfeldbruck zur Beschaffung eines Ladekranes für unseren Kipper. Der Ortsverband leistete über Jahre hinaus kontinuierliche Arbeit in der Ausbildung, welche sich 1987 erfolgreich niederschlug, indem der Bergungszug im Geschäftsführerbereich die Vorentscheidung gewann um schließlich 1988 in Roth bei Nürnberg beim Landeswettkampf den zweiten Platz zu erreichen. In diesem Jahr wurden vom Ortsverband auch die in Regie stehende Fernmeldezentrale und die Technische Einsatzleitung übernommen. Auch mit dem Neubau der heutigen Unterkunft, der wegen der jetzigen Größe des OV (drei Züge, 4 zusätzliche Gruppen) dringend notwendig war, wurde in diesem Jahr begonnen.<br /> | Am 27. März 1986 wurde der [[Helferverein]] des THW OV Fürstenfeldbruck gegründet. Anlass hierfür war eine Geldspende des Landratsamtes Fürstenfeldbruck zur Beschaffung eines Ladekranes für unseren Kipper. Der Ortsverband leistete über Jahre hinaus kontinuierliche Arbeit in der Ausbildung, welche sich 1987 erfolgreich niederschlug, indem der Bergungszug im Geschäftsführerbereich die Vorentscheidung gewann um schließlich 1988 in Roth bei Nürnberg beim Landeswettkampf den zweiten Platz zu erreichen. In diesem Jahr wurden vom Ortsverband auch die in Regie stehende Fernmeldezentrale und die Technische Einsatzleitung übernommen. Auch mit dem Neubau der heutigen Unterkunft, der wegen der jetzigen Größe des OV (drei Züge, 4 zusätzliche Gruppen) dringend notwendig war, wurde in diesem Jahr begonnen.<br /> | ||
1989 konnte der Umzug in diese Räume erfolgen. Allerdings die Fahrzeuge mussten noch etwas warten, denn zuerst mussten noch die alte Garage, die zuerst erhalten werden sollte, abgerissen und neu gebaut werden. Die neu erbaute Garage mussten nochmals umgebaut werden. Die tatsächliche Fertigstellung gelang dann 1991. | 1989 konnte der Umzug in diese Räume erfolgen. Allerdings die Fahrzeuge mussten noch etwas warten, denn zuerst mussten noch die alte Garage, die zuerst erhalten werden sollte, abgerissen und neu gebaut werden. Die neu erbaute Garage mussten nochmals umgebaut werden. Die tatsächliche Fertigstellung gelang dann 1991. | ||
Den dritten [[Auslandeinsatz]] leistete im Februar 1991, über zwölf Tage, ein Helfer des OVs, der an einem Hilfskonvoi in die ehemalige UdSSR, nach Vladimir in der Nähe Moskaus, teilnahm. Am 1. Juli 1991 wurde der Ortsverband von Franz Bretz, als Kreis- und Ortsbeauftragter, übernommen. In diesem Jahr wurde auch die Jugendgruppe, unter Leitung des Jugendbetreuers Werner Blank, gegründet. Ihre erste Gruppenstunde legte die THW-Jugend Fürstenfeldbruck am 26.Juni 1991 ab.<br /> | |||
Den dritten Auslandeinsatz leistete im Februar 1991, über zwölf Tage, ein Helfer des OVs, der an einem Hilfskonvoi in die ehemalige UdSSR, nach Vladimir in der Nähe Moskaus, teilnahm. Am 1. Juli 1991 wurde der Ortsverband von Franz Bretz, als Kreis- und Ortsbeauftragter, übernommen. In diesem Jahr wurde auch die Jugendgruppe, unter Leitung des Jugendbetreuers Werner Blank, gegründet. Ihre erste Gruppenstunde legte die THW-Jugend Fürstenfeldbruck am 26.Juni 1991 ab.<br /> | |||
Dem Bergungszug gelang 1991 wiederum der Gruppensieg im Geschäftsführerbereich München und am 17. Oktober 1992 konnte er beim Leistungswettkampf in Rosenheim immerhin noch den achten Platz erringen. Das heißt 8-bester Bergungszug von 130 in Bayern. | Dem Bergungszug gelang 1991 wiederum der Gruppensieg im Geschäftsführerbereich München und am 17. Oktober 1992 konnte er beim Leistungswettkampf in Rosenheim immerhin noch den achten Platz erringen. Das heißt 8-bester Bergungszug von 130 in Bayern. | ||
Die personelle Stärke des Ortsverbandes betrug im Jahre 1992 117 aktive Helfer und 5 aktive Helferinnen, 16 Althelfer und 14 Jugendhelfer, die in einem Bergungs-, einem Instandsetzungs- und einem Fernmeldezug sowie einem leichten Bergungs-, einem Verpflegungstrupp, der Technischen Einsatzleitung und der Fernmeldezentrale eingebunden waren.<br /> | Die personelle Stärke des Ortsverbandes betrug im Jahre 1992 117 aktive Helfer und 5 aktive Helferinnen, 16 Althelfer und 14 Jugendhelfer, die in einem Bergungs-, einem Instandsetzungs- und einem Fernmeldezug sowie einem leichten Bergungs-, einem Verpflegungstrupp, der Technischen Einsatzleitung und der Fernmeldezentrale eingebunden waren.<br /> | ||
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Zum Jahresanfang des Jahres 1999 hatte der Ortsverband seinen bis dahin größten Einzeleinsatz. In der Neujahrsnacht brannte in Grafrath das Anwesen des Schmidwirt völlig aus. Der Ortsverband wurde alarmiert um das im gesamten Gebäude befindliche Heu zu beseitigen. Bei diesem Einsatz wurde der Ortsverband von den OVs aus Freising, München, Dachau, Starnberg, Augsburg und Landsberg mit Kipper und Radlader unterstützt.<br /> | Zum Jahresanfang des Jahres 1999 hatte der Ortsverband seinen bis dahin größten Einzeleinsatz. In der Neujahrsnacht brannte in Grafrath das Anwesen des Schmidwirt völlig aus. Der Ortsverband wurde alarmiert um das im gesamten Gebäude befindliche Heu zu beseitigen. Bei diesem Einsatz wurde der Ortsverband von den OVs aus Freising, München, Dachau, Starnberg, Augsburg und Landsberg mit Kipper und Radlader unterstützt.<br /> | ||
Für dieses Jahr war es das aber noch nicht, denn Pfingsten ging es erst richtig los. Das „Pfingsthochwasser 1999“ war für den Ortsverband der jemals längste Einsatz. Acht Tage waren die Helfer des Ortsverbandes mit weiteren zehn OVs aus ganz Bayern im Einsatz. | Für dieses Jahr war es das aber noch nicht, denn Pfingsten ging es erst richtig los. Das „Pfingsthochwasser 1999“ war für den Ortsverband der jemals längste Einsatz. Acht Tage waren die Helfer des Ortsverbandes mit weiteren zehn OVs aus ganz Bayern im Einsatz. | ||
Als Folge des Konzept 2001 wurde eine Umstrukturierung durchgeführt und die STAN Stärke der Bergungsgruppen 1 und BGr. 2 angepasst.<br /> | Als Folge des Konzept 2001 wurde eine Umstrukturierung durchgeführt und die STAN Stärke der Bergungsgruppen 1 und BGr. 2 angepasst.<br /> | ||
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==Fahrzeuge & Anhänger== | ==Fahrzeuge & Anhänger== | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 21/10, MTW auf Basis Fiat Ducato (Prototyp) | * Heros Fürstenfeldbruck 21/10, [[MTW]] auf Basis Fiat Ducato (Prototyp) | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 22/51, GKW I auf Basis Iveco EuroFire (2005) | * Heros Fürstenfeldbruck 22/51, [[GKW]] I auf Basis Iveco EuroFire (2005) | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 24/54, MzKW auf Basis MAN TGM 18.290 4X4 BB (2009) | * Heros Fürstenfeldbruck 24/54, [[MzKW]] auf Basis MAN TGM 18.290 4X4 BB (2009) | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 31/32, MLW II auf Basis Unimog | * Heros Fürstenfeldbruck 31/32, [[MLW]] II auf Basis Unimog | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 31/33, MLW III auf Basis Iveco 9016 | * Heros Fürstenfeldbruck 31/33, MLW III auf Basis Iveco 9016 | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 86/25, OV Pkw auf Basis Ford Transit (2008) | * Heros Fürstenfeldbruck 86/25, OV [[Pkw]] auf Basis Ford Transit (2008) | ||
* Heros Fürstenfeldbruck 86/63, Lkw Kipper mit Ladekran, Mercedes | * Heros Fürstenfeldbruck 86/63, [[Lkw]] Kipper mit Ladekran, Mercedes | ||
* | * Hubwagen (elektobetrieben) | ||
* Feldküche (FKH) | * Feldküche (FKH) | ||
* Gapelstabler (gasbetrieben) | * Gapelstabler (gasbetrieben) | ||
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*[http://www.thw-ffb.de Offizielle Homepage] | *[http://www.thw-ffb.de Offizielle Homepage] | ||
*[[w:Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck in der Wikipedia]] | *[[w:Fürstenfeldbruck|Fürstenfeldbruck in der Wikipedia]] | ||
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