Schnelleinsatzeinheit Logistikabwicklung im Lufttransportfall: Unterschied zwischen den Versionen

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[[File:StAN-SEElift.JPG|thumb|STAN der SEELift]]
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[[Bild:Air force globemasters unload supplies in mississippi aug 31 2005.jpg|thumb|Die McDonnell Douglas C-17 ist eines der Frachtflugzeuge, das im Bedarfsfall von der SEElift verwendet werden kann]]
Die '''Schnelleinsatzeinheit Logistikabwicklung im Lufttransportfall''' wird mit '''SEELift''' abgekürzt.  
Die '''Schnelleinsatzeinheit Logistikabwicklung im Lufttransportfall''' wird mit '''SEELift''' abgekürzt.  


 
'''SEElift''' steht für ''Schnell-Einsatz-Einheit Logisitkabwicklung im Lufttransportfall''. Die bundesweit einmalige, im [http://www.thw-gg.de Ortsverband Groß-Gerau] stationierte, Einheit ist die ehrenamtliche Bodencrew der Auslandaktivitäten der [http://www.thw.bund.de Bundesanstalt Technisches Hilfswerk] ([[THW]]). Sie stellt den schnellstmöglichen Transfer der Einsatzkräfte von Deutschland in ein Krisengebiet im Ausland und ihren Rücktransport sicher. Die Helfer verstehen sich als Service-Einheit für die ins Ausland entsandten Einsatzkräfte – genug Anspannung müssen die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet ertragen, der Ab- und Rückflug soll dagegen stress- und sorgenfrei sein. Dazu hält SEElift ständig Kontakt zum [[w:Flughafen_Frankfurt|Rhein-Main-Flughafen Frankfurt]] und anderen deutschen Großflughäfen, arbeitet mit dem Flughafen und zuständigen Sicherheitsbehörden Einsatzpläne aus und wickelt die Luftverlastung von THW-Personal und Material im Einsatzfall verantwortlich an allen Großflughäfen inklusive der Zoll- und Gefahrgutdeklaration ab. SEElift ist dazu im In- und Ausland einsetzbar. Wann immer Einheiten des THW über den Luftweg ins Ausland verlegt werden, um humanitäre Hilfe zu leisten, sind auch die Groß-Gerauer Logistiker mit den markanten blauen Rückenschildern gefragt. Ein „Lift“ – wie die Helfer ihre Einsätze nennen – kann dabei sehr unterschiedliche Ausmaße haben: Von einem zweiköpfigen Erkundungs-Team in einer Linienmaschine bis zu 28 Fahrzeugen in Globemaster-Militärflugzeugen (jüngst beim USA-Einsatz nach Hurrikan "Katrina") wurden von SEElift bereits Einsätze jeder Größenordnung betreut. In den letzten Jahren "lifteten" die Groß-Gerau durchschnittlich über 50 Mal pro Jahr.
'''SEElift''' steht für ''Schnell-Einsatz-Einheit Logisitkabwicklung im Lufttransportfall''. Die bundesweit einmalige, im [http://www.thw-gg.de Ortsverband Groß-Gerau] stationierte, Einheit ist die ehrenamtliche Bodencrew der Auslandaktivitäten der [http://www.thw.bund.de Bundesanstalt Technisches Hilfswerk] ([[THW]]). Sie stellt den schnellstmöglichen Transfer der Einsatzkräfte von Deutschland in ein Krisengebiet im Ausland und ihren Rücktransport sicher. Die Helfer verstehen sich als Service-Einheit für die ins Ausland entsandten Einsatzkräfte – genug Anspannung müssen die Einsatzkräfte im Katastrophengebiet ertragen, der Ab- und Rückflug soll dagegen stress- und sorgenfrei sein. Dazu hält SEElift ständig Kontakt zum [[w:Flughafen_Frankfurt|Rhein-Main-Flughafen Frankfurt]] und anderen deutschen Großflughäfen, arbeitet mit dem Flughafen und zuständigen Sicherheitsbehörden Einsatzpläne aus und wickelt die Luftverlastung von THW-Personal und Material im Einsatzfall verantwortlich an allen Großflughäfen inklusive der Zoll- und Gefahrgutdeklaration ab. SEElift ist dazu im In- und Ausland einsetzbar. Wann immer Einheiten des THW über den Luftweg ins Ausland verlegt werden, um humanitäre Hilfe zu leisten, sind auch die Groß-Gerauer Logistiker mit den markanten blauen Rückenschildern gefragt. Ein „Lift“ – wie die Helfer ihre Einsätze nennen – kann dabei sehr unterschiedliche Ausmaße haben: Von einem zweiköpfigen Erkundungs-Team in einer Linienmaschine bis zu 28 Fahrzeugen in Globemaster-Militärflugzeugen (jüngst beim USA-Einsatz nach Hurrikan "Katrina") wurden von SEElift bereits Einsätze jeder Größenordnung betreut. In den letzten Jahren „lifteten“ die Groß-Gerau durchschnittlich über 50 Mal pro Jahr.
 
 


== Die Organisation ==
== Die Organisation ==
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