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Ortsverband Gladbeck/Dorsten

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Ein Ortsverband für beide Städte[Bearbeiten]

Der Ortsverband Gladbeck/Dorsten ist ein Doppelortsverband der 1994 aus den bis dahin selbstständigen Ortsverbänden Dorsten und Gladbeck entstanden ist. Zur Zeit ca.90 Helfer und Helferinnen stehen mit einem Technischem Zug, einer Fachgruppe Beleuchtung und einer Fachgruppe Wasserschaden/ Pumpen bereit, technische Hilfe im Zivilschutz, im Katastrophenschutz und auf Anforderung der örtlichen Behörden zu leisten.

Unsere Helferschaft, darunter 15 Frauen, besteht je zur Hälfte aus Dorstenern und Gladbeckern. Jeden Freitag zwischen 18:00 und 23:00 Uhr treffen wir uns in der Unterkunft an der Stollenstr. 15 in Gladbeck um uns für unsere Aufgabe, die technische Hilfe, in Dorsten und Gladbeck, aber auch deutschlandweit und im Ausland vorzubereiten.

Historie[Bearbeiten]

Im Jahr 1994 wurden, für alle Beteiligten völlig unerwartet, die bis dahin eigenständigen Ortsverbände Dorsten, gegründet 1951, und Gladbeck, gegründet 1952, zum THW-Ortsverband Gladbeck/Dorsten mit Sitz in Gladbeck "fusioniert". Den Helfern des OV Dorsten wurde zwei Jahre zuvor ihre Unterkunft gekündigt. Man kam in der Scheune eines befreundeten Landwirtes im Dorstener Stadtteil Altendorf unter, aber ein geregelter Dienstbetrieb war dort nicht möglich. Der damalige Ortsbeauftragte bemühte sich in Zusammenarbeit mit dem Landesverband um eine neue Unterkunft, was aber immer wieder scheiterte. Die Helfer des Ortsverbandes Gladbeck hatten ihre Führungsspitze verloren und suchten nach einem Nachfolger für die OV-Leitung. Diese Situation veranlasste die THW-Leitung dazu, den OV ohne Führung und den OV ohne Unterkunft zu vereinen. Nur hatte man die Betroffenen nicht in die Entscheidungen mit einbezogen, sondern lediglich die Fusion verkündet.

Der Ortsbeauftragte des OV Dorsten hat als Konsequenz daraus das THW verlassen, so das der "neue" OV Gladbeck/Dorsten wieder keine Führung hatte. Es folgten mehrere Übergangslösungen in der OV-Führung, die aber allesamt nicht Zufriedenstellend waren, bis der ehemalige Dorstener Gruppenführer der damaligen Gruppe, Urban Risthaus sich als OB zur Verfügung stellte und der Gladbecker Zugführer Reinhard Trittschak die Position des stellvertretenden Ortsbeauftragten übernahm. Dieses Duo führte den Ortsverband bis zum Jahresende 2004.

In den Köpfen der Helfer brauchte es Jahre mit vielen Diskussionen, Streitgesprächen und Debatten, z.B. über die Gestaltung des Dienstbetriebes oder an welchem Tag dieser stattfinden soll. Dabei haben auch viele Helfer dem THW den Rücken gekehrt. Heute, gut 10 Jahre später, sprechen wir, je nach Wohnort, von den "Anderen" höchstens noch scherzhaft als "Süd-Dorstener" oder "Nord-Gladbecker". Der Anteil an Dorstenern und Gladbeckern in der Helferschaft ist annähernd gleich.

1997 wurden die Einheiten des OV Gladbeck/Dorsten erstmals umgebaut: Aus drei Bergungszügen und einer Abwasser-Öl-Gruppe wurden zwei Technische Züge mit den Fachgruppen Wasserschaden/Pumpen (WP) und Ölschaden (Ö). Mit dem Aufbau der Fachgruppe WP begann die Zeit der großen Einsätze: Ersten kleinen Einsätzen im Gladbecker Stadtgebiet folgten immer größere und aufwändigere in ganz Deutschland. So kamen die Helfer im Jahr 2002 auf über 4000 Einsatzstunden. Zum 1.April 2004 wurden die Einheiten nach dem sogenannten Komponentenmodell erneut in ihrem Aufbau angepasst.

Struktur[Bearbeiten]

Der Ortsverband Gladbeck/Dorsten besteht zur Zeit aus ca.90 Helfern.

Der Ortsverband Gladbeck/Dorsten gliedert sich wie folgt.

Anschrift[Bearbeiten]

Bundesanstalt Technisches Hilfswerk
Der Ortsbeauftragte für Gladbeck/Dorsten
Stollenstr.15
45699 Gladbeck
Telefon: 02043 / 9483-10
Telefax: 02043 / 9483-11
E-Mail: poststelle(at)thw-gladbeck-dorsten.de


Weblinks[Bearbeiten]