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Bergungsräumgerät

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Bergeräumgerät-Radlader (BRmG-R)
Fahrzeugdaten
Besatzung: 1 / 1
Verwendet von: Fachgruppe Räumen
zul. Gesamtgewicht: 13.000 kg
Antrieb: Allrad/Straße

Das Bergungsräumgerät, kurz BRmG, wird in den Fachgruppen Räumen eingesetzt. Diese Fahrzeuge werden beim THW vom Bergungsräumgerätefahrer gesteuert.

Als Bergungsräumgeräte werden laut StAN Radlader (BRmG-R), Bagger (BRmG-B) oder kleinere Kompaktlader (BRmG-kl) verwendet. In der Praxis werden aber noch weitere Flurförder- oder Erdbaumaschinen wie z.B. dem Teleskopstapler eingesetzt. Die Bagger sind mindestens zweimal pro Landesverband vorgesehen und erweitern das Leistungsspektrum der Fachgruppe Räumen.

Ursprünglich waren für jede Fachgruppe Räumen zwei Bergungsräumgeräte vorgesehen. Nach Auslieferung des jeweils ersten Fahrzeuges wurde diese Idee aber verworfen und es sollte im Bedarfsfall auf Baumaschinen aus der Wirtschaft zurück gegriffen werden können. Für die Möglichkeit auf solche Maschinen zurück zu greifen, wurden aber keine Rahmenverträge beschlossen und die Idee inzwischen verworfen.

In der Entwicklungsphase wurden von Zettelmeyer und DaimlerBenz (Unimog) Fahrzeuge aufgebaut. Dieses Versuch hatte Zettelmeyer gewonnen und es wurde ein modifizierter Radlader Zettelmeyer 1801 an viele Fachgruppen Räumen ausgeliefert. Manche Ortsverbände (z.B. Ortsverband Lübeck) erhielten aber auch die originale Version des 1801.

Seit der damaligen Ausschreibung, gab es nur noch einzelne Beschaffungen an Bergungsräumgeräten. Daher sind inzwischen in vielen Ortsverbänden andere Fahrzeuge zu finden (vgl. Liste Bergungsräumgeräte).

Transport[Bearbeiten]

BRmG-R verlastet auf Anhänger

Zeitgleichen zum Zettelmeyer 1801 wurde zudem ein spezieller Anhänger Tieflader entwickelt. Bei diesem Anhänger kann der Radlader mit der Vorderachse "Eintauchen" und unterschreitet dadurch die Gesamthöhe von 4m. Für ein rechtmäßiges Verlasten wurde von der Bundesschule ein Bericht über die Umrüstung der Fachdienstausstattung der Fachgruppe Räumen an der BuS Hoya[1] erstellt.

Besonderheiten des THW modifizierten Zettelmeyer 1801[Bearbeiten]

Anhand der Hydraulikschläuche bis an die Unterkante des Frontfensters und die Hydraulikkupplungen auf dem Gestänge kann man die THW Version am einfachsten von der zivilen Version erkennen.

Die Unterschiede zwischen dem "normalen" und dem für das THW modifizierten Zettelmeyer 1801 liegt in folgenden Punkten:

  • Es steht ein umfangreicher Anbaugerätesatz zur Verfügung der über folgende Werkzeuge verfügt:
    • Polygreifer
    • Graben-Räum-Schaufel
    • Zwei-Schalen-Greifer
    • Tiefenlöffel
  • Der Arm aus dem Anbaugerätesatz kann per Fernsteuerung von außerhalb des Fahrzeuges bedient werden.
  • Der Radlader verfügt über einen dritten Hydraulikkreislauf, um die zusätzlichen Bewegungen steuern zu können.
  • Es kann eine Seitenkippschaufel angesteuert werden, die jedoch nicht in der StAN enthalten ist.

Am einfachsten lässt sich die speziale Version für das THW Anhand der Hydraulikschläuche bis an die Unterkante des Frontfensters und die Hydraulikkupplungen auf dem Gestänge unterscheiden.

weitere Fahrzeuge[Bearbeiten]

Radlader[Bearbeiten]

Bagger[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]